FREIRAUMPLANUNG + GARTENGESTALTUNG
H a u s g a r t e n   L ü b e c k
STANDORT:
Bodenart: lehmiger Sand
PH-Wert: neutral bis leicht sauer
Lichtverhältnisse: absonniger bis sonniger Gehölzrand

 

Nach der energetischen Sanierung des Wohnhauses durch unser Büro sollten Teile des Gartens attraktiver und pflegeleichter werden. Die Pflanzungen sollten sich so entwickeln, dass sie nach ein paar Jahren mit einem Minimum an Pflege auskommen. Unter drei weißstämmigen Himalaja- Birken wurden Gruppen von sommergrünen Azaleen in orange-rottönen gepflanzt, zusammen mit den Weißen Kerzen von Weidenröschen (Epilobium angustifolium »Album«), Silberkerze (Cimicifuga ramosa) und weißen Glockenblumen (Campanula trachelium »Alba«, Campanula persi »Grandiflora Alba«). Ein dichter Teppich aus Gräsern (Luzula sylvatica und Pennisetum alopecuroides »Hameln«), Farnen und Elfenblumen (Epimedium versicolor sulphureum) bedeckt den Boden. Bis zum Dichtschluss der Pflanzendecke füllen weiße Akeleien die Lücken und wandern weiter durch den Garten.
 
Der Boden des Gartens ist sehr sandig. Die verwendeten Arten sind so gewählt, dass sie sich trotz gelegentlicher Trockenheit dauerhaft ansiedeln lassen. Einzige Ausnahme ist die Silberkerze. Wir werden beobachten wie sie hier über die Jahre zurechtkommen wird.
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Abb.: eine Himalaja-Birke in Tharandt, Sachsen
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Abb.: Blick von der Terrasse nach fertig gestellter Pflanzung. Die Birken sind noch klein.
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Abb.: Die Elfenblumen unter den Azaleen (Knap-Hill-Azaleen und Pontica-Hybriden) werden sich während der nächsten Jahre zu einem dichten Teppich schließen.
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Abb.: Blick auf die Südseite des auf Hauses mit Terrasse..
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Abb.: Die Fugen zwischen den großen Polygonalplatten der Terrasse werden schnell von Unkraut besiedelt. Hier wurde später ein polsterbildender Thymian (Thymus serphyllum »Magic Carpet«, nicht die Sorte im Bild) angesiedelt, um den Arbeitsaufwand zu senken. Er bildet dichte Kissen entlang der Fugen, kann gelegentlich betreten werden und verströmt dann seinen aromatischen Duft.

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